Wasserspeicherkraftwerk 13: Die Gerüchteküche …

… kocht. Doch keiner weiß wirklich, wie es weitergeht. Aus dem Regionalrat verlautet, auch in der nächsten Sitzung werde es wohl keine Entscheidung geben ins Sachen Wasserspeicherkraftwerk. Eine Vertagung ist wahrscheinlich oder eher, dass der die Frage gar nicht erst auf die Tagesordnung kommt.

Eigentlich wollte oder sollte der Regionalrat am 5. Juli über die Genehmigung zum Bau eines Oberbeckens entscheiden, nachdem der Top auf der letzten Sitzung vertagt wurde. Zu viele Fragen insbesondere an Trianel stehen noch im Raum. Doch an vielen Stellen beißt sich die Katze wohl in den Schwanz. Denn ob Sedimente aufgewirbelt werden, die das Wasser unzulässig verschmutzen, können wohl nur aufwändige Analysen und Gutachten ermitteln. Die will Trianel aber erst in Angriff nehmen, wenn überhaupt eine Möglichkeit zum Bau besteht. Der Regionalrat will aber vorher wissen, ob Trianel überhaupt bereit ist, das Wasserspeicherkraftwerk zu bauen. Da schließt sich dann der Fragenkreis. Und der Woffelsbacher fragt sich: müssen wir noch weiter mit der Ungewissheit leben?

Die Antwort lauter: Offensichtlich ja! Denn es stehen ja auch Wahlen an und da sind Politiker nicht besonders entscheidungsfreudig – insbesondere wenn es um die vermeintliche Wählermeinung geht.

2013_05_23 See mit TerassenGeduld ist also die erste Bürgerpflicht. Wie auch immer – wir werden auch die nächsten Jahre mit Ungewissheit leben können, zumal der See sich so schön darstellt, schöner geht es nicht. Und wärmer wird es auch …

 

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Ein Gedanke zu „Wasserspeicherkraftwerk 13: Die Gerüchteküche …

  1. Am 05.07. 2013 findet die nächste Sitzung des Regionalrates Köln statt. Erneut soll über das Bauvorhaben PSW im und am Nationalpark gesprochen werden. Eine ENTSCHEIDUNG für oder gegen das fast 1 Mrd € Projekt soll nach jetzigen Informationen noch einmal, diesmal in den Oktober 2013, also nach der Bundestagswahl, die im September stattfindet, verschoben werden. Dieses macht wenig Sinn, da im Mai 2014 bereits die Kommunalwahlen stattfinden werden. Daher müsste man mit einer weiteren Verschiebung in das nächste Jahr, nach den Kommunalwahlen, rechnen. Bisher hieß es seitens der Politik zur Begründung der Verschiebung, man habe von TRIANEL noch keine ausreichenden Antworten auf die vielen gestellten Fragen erhalten und könnten daher noch keine Entscheidung treffen. Liebe Politikverantwortliche!
    Wenn man von einem Unternehmen, welches mitteilte, dass man der Öffentlichkeit alle Fragen beantworten wollte, nichts mehr hört, so sollte man die Konsequenzen ziehen und eine klares „NEIN“ zum Projekt PSW am Rursee abgeben. TRIANEL hat anscheinend kein Interesse, dass alle Fragen beantwortet werden sollen, demnach muss die Politik sich nicht auf den Arm nehmen lassen

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